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Wirtschaftsstandort Österreich

In der Aussenwahrnehmung erscheint Österreich als eine beschauliche Alpenrepublik mit Urlaubscharakter, Flair und hoher Lebensqualität. Doch was steckt tatsächlich hinter diesem Erscheinungsbild? Österreich ist über Jahre hinweg eine der stabilsten Volkswirtschaften mit steigendem Wirtschaftswachstum im europäischen Vergleich. Auf Grund seiner zentralen geographischen Lage gilt das Land als Handels- und Logistikdrehscheibe zwischen Ost- und Westeuropa. Mit einem BIP (1) von 398,5 Mrd. € rangiert Österreich im Jahr 2019 auf Platz 10 im Ranging der EU-Mitgliedsstaaten und konnte seine Wertschöpfung um 3,3 % im Vergleich zum Vorjahr steigern. An der gesamtwirtschaftlichen Leistung hat der Dienstleistungssektor (incl. Handel) einen Anteil von rund 68%, der produzierende industrielle Sektor 30% und auf den Land- und Forstwirtschaftlichen Sektor entfallen 2%.

Die wichtigsten Industriezweige des produzierenden Sektors in Österreich sind

  • Metallindustrie/Maschinen- und Stahlbau
  • Nahrungs- und Genussmittelindustrie
  • Chemie und Fahrzeugindustrie
  • Elektro- und Elektronikindustrie sowie
  • Holz- und Papierindustrie.

Einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der Wertschöpfung des industriellen Sektors wird durch umfangreiche Investitionen – sowohl vom Staat als auch von der Wirtschaft –  in F&E Projekte insbesondere im IT Bereich erreicht. Laut OECD gehört Österreich bei Innovationen und F&E zu den Vorreitern in Europa (2). Dies betrifft das produzierende Gewerbe als auch die Informationstechnologie. Sowohl Politik als auch Wirtschaft haben die Bedeutung der Digitalisierung für weiteres wirtschaftliches Wachstum erkannt und unterstützen F&E Projekte im Bereich Intelligente Sensorik, Virtual Reality, Blockchain, Künstliche Intelligenz sowie IT-Security. Internationale Unternehmen aus aller Welt sowie die Vielzahl der KMU investieren in innovative IT-Lösungen um ihre Marktposition zu stärken und auszubauen. 

Der Bereich Dienstleistungen dominiert die Bruttowertschöpfung des Landes. Hierzu zählen die Bereiche 

    • Handel
    • Verkehr und Lagerei
    • Beherbergung und Gastronomie
    • Information und Kommunikation
    • Grundstücks- und Wohnungswesen
    • Freiberufliche/technische Dienstleistungen

Dieser Sektor ist geprägt von klein- und mittelständischen Betrieben, die im Jahr 2018 ein Umsatzplus von 5,7% verzeichnen konnten (3). Der Bereich Information & Kommunikation erzielte im gleichen Jahr ein Plus von 2,9%. Betrachtet man die Gesamtentwicklung dieses Sektors über die letzten 20 Jahre hinweg, so erhöht sich der Anteil des Dienstleistungsbereiches an der Bruttowertschöpfung der österreichischen Wirtschaft kontinuierlich um ca. 4% jährlich.

Der steigende Anteil an Dienstleistungen im Bereich der Informationstechnologie kommt in der Gesamtbetrachtung der österreichischen Wirtschaft auch dem produzierenden Sektor zu Gute um hier mittels Digitalisierung Wettbewerbsvorteile gegenüber Ländern zu erwirtschaften, die mit geringeren Kosten Produktionsgüter herstellen können.

Quellen:

  1. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/188776/umfrage/bruttoinlandsprodukt-bip-in-den-eu-laendern/
  2. https://www.advantageaustria.org/zentral/business-guide-oesterreich/investieren-in-oesterreich/ABA_Wirtschaftsstandort_Oesterreich_2019_DE.pdf
  3. https://www.bmeia.gv.at/fileadmin/user_upload/Zentrale/Publikationen/oesterreich._zahlen._daten._fakten_.pdf